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Sagen können, was man denkt. Leben können, wie man will

Rückblick auf die Veranstaltung „Verfolgte Humanist*innen“ am 21. Juni 2018 in Berlin

Die Freiheit des Denkens und des Glaubens sind kostbare Menschenrechte, die längst noch nicht in allen Ländern der Welt geachtet werden. Auch Atheist*innen und Humanist*innen sind oftmals Opfer von staatlicher Ungleichbehandlung, Unterdrückung und Verfolgung, weil sie an herrschenden religiösen Glaubensvorstellungen zweifeln. Zum Welthumanistentag am 21. Juni 2018 lud der Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften in Kooperation mit dem Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg und der Humanistischen Akademie zu der Diskussionsveranstaltung „Verfolgte Humanist*innen“ ein.

Gary McLelland, geschäftsführender Direktor der Internationalen Humanistisch Ethischen Union (IHEU) stellte den jährlich erscheinenden Freedom-of-Thought-Bericht vor, der die internationalen Entwicklungen im Bereich Glaubens- und Meinungsfreiheit dokumentiert und analysiert. In vielen Ländern werde „religiöser Frieden“ sehr eng definiert und ausgelegt, wie McLelland berichtete. Das habe zur Folge, dass Humanist*innen, Atheist*innen und Nicht-Religöse in ihren Menschenrechten nicht geschützt werden. Weit verbreitete Gesetze gegen „Blasphemie“ (Gotteslästerung) und „Apostasy“ (Abkehr vom Glauben) erschweren das Leben von freidenkenden Menschen erheblich. Jeder könne leicht mit diesen Gesetze in Konflikt geraten, oft würden sie für politische Zwecke instrumentalisiert und bergen das Potential, automatisch freies/kritisches Denken und Reden zu kriminalisieren und Nicht- Gläubige, Humanist*innen und Atheist*innen zu schikanieren und zu verfolgen.

Auch in Europa gebe es diese „Blasphemie“-Paragraphen, auch wenn sie weit weniger Anwendung fänden als beispielsweise in arabischen Ländern oder in Bangladesch. Aus Sicht von McLelland mache es die Existenz dieser Paragraphen auch in Europa der IHEU auf internationaler Ebene, zum Beispiel bei Gesprächen im Rahmen der UN, sehr schwer, deren Abschaffung in Ländern wie Pakistan zu fordern. „Ihr habt sie doch auch“, hieße es dann oft. Die IHEU setze sich daher für die weltweite Abschaffung der „Blasphemie“-Paragraphen ein. Auch Lamine, ein junger Algerier, der an dem Abend zu Gast war, lebt inzwischen nicht mehr in seinem Heimatland, weil ihm Verfolgung aufgrund seines säkularen Engagements droht. „Eigentlich wollten wir uns nur unter Gleichgesinnten austauschen, wie wir in unserem Land leben wollen, wie es uns geht, was uns stört, was wir uns anders wünschen. Die ursprüngliche Idee war nie, eine Bewegung zu organisieren.“ Gemeinsam mit Freunden habe er eine Facebook-Gruppe gegründet, als Reaktion auf politische Unterdrückung und um offen zu reden, zu diskutieren, zu kritisieren und zu philosophieren. Auch viele Frauen seien aufgrund eigener Betroffenheit dabei gewesen. Die Online-Aktivitäten der Gruppe störten den Algerien Staat dabei offenbar lange wenig. Aber dann wurden die Medien auf die Gruppe aufmerksam und stellten sie öffentlich an den Pranger. Nun griff auch der Staatsschutz ein, verhaftete einzelne Aktive aus der Gruppe und legte auch Lamine nahe, es sei besser, er halte den Mund oder verlasse das Land. Jetzt sei er als Student in Deutschland, verfolge die Situation in Algerien aber weiter sehr aufmerksam und versucht hier auf die Lage aufmerksam zu machen. Hier in Deutschland könne er sagen, was er denke und leben, wie er möchte.

Das geht leider nicht allen nicht-religiösen Menschen so, die nach Deutschland kommen und hier Schutz suchen, frei und ohne Angst leben wollen. Die junge Syrerin auf dem Podium, die von dem Krieg aus ihrem Heimatland geflüchtet war und zwar Muslima sei, in deren Familie religiöse Praxis aber nie eine große Rolle gespielt habe, kämpft im Flüchtlingsheim täglich mit Angriffen und Beschimpfungen von Seiten sehr religiösen, vor allem männlichen Bewohnern. Die Gedanken sind frei, aber man sieht ihr ihre gewollte Freiheit und Selbstbestimmung auch äußerlich an. Sie trägt keinen Schleier, ist alleinerziehend und schwanger. Sie wird als Schlampe bezeichnet und immer wieder bedrängt, warum sie kein Kopftuch trage, warum sie keinen Mann habe. Diese junge Frau hätte zumindest aufgrund ihrer Schwangerschaft ein Recht auf Behandlung als „besonders schutzbedürftige Person“. Aber es gibt keine Wohnungen in Berlin und so muss sie weiter im Wohnheim bleiben. Ihre Familie sei ihre Unterstützung, die sie in ihrer Säkularität unterstütze und sie hat in Deutschland auch Verbündete gefunden. Aber die Wohnsituation ist prekär.

Sowenig wie Atheismus oder Nicht-Gläubigkeit als Fluchtgrund akzeptiert sei, so wenig hätten die deutschen Behörden im Blick, dass nicht-religiöse Menschen in Flüchtlingsunterkünften massivem Druck ausgesetzt seien, wie Katja Labidi, Koordinatorin der Geflüchteten-Projekte im Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg anmerkte. Die Verfolgung und Angst gehe in Deutschland weiter. Ein unhaltbarer Zustand.

Das interessierte Publikum fragte noch viele Details aus dem Leben der beiden jungen Menschen, die mit so unterschiedlichen Erfahrungen nach Deutschland gekommen sind und hier leben. Wichtig sei, so der breite Konsens in der Diskussion, mehr Öffentlichkeit für die Situation von humanistischen Geflüchteten zu schaffen –zur Situation in den Herkunftsländern, sowie auch zu jener hier in Deutschland. Politisch gelte es ferner, sich für die Abschaffung der „Blasphemie“-Paragraphen einzusetzen, die für Verfolgung von staatlicher, aber auch von privater Seite genutzt werden. Und es sei wichtig, die Vernetzung unter den Betroffenen zu stärken und sie zu unterstützen. Der Arbeitskreis „Humanistische Geflüchtete“ beim Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg oder auch der Verein „Säkulare Flüchlingshilfe e.V.“, der an dem Abend dabei war, sind dafür gute Anlaufpunkte in Berlin und überregional sind es der DFW sowie die anderen freigeistigen Organisationen, an die sich säkular gesinnte Flüchtlinge und Migrant*innen wenden können.

Tina Bär

Renate Bauer 

Mittwoch, 11 Juli 2018

Exkursion in das frühe KZ Börnicke bei Nauen und das KZ Sachsenhausen

Der 29.05.2018 war für die Schüler/innen des Schülerrates sowie für unsere besonders geschichtsinteressierten Schüler ein emotional äußerst aufwühlender Tag. Gemeinsam mit Frau Bruder, Frau Soyka, Herrn Czaplicki und Herrn Dr. Mueller, dem Vorsitzenden des Humanistischen Freidenker Bundes Havelland e.V., unternahmen die Schüler/innen nämlich eine Exkursion in das frühe KZ Börnicke bei Nauen und das KZ Sachsenhausen.

Die erste Destination stellte das frühe KZ Börnicke bei Nauen dar.

Viel ist von der ehemaligen Folter- und Todesstätte, die vom Mai bis zum Juli 1933 existierte und von der Sturmabteilung (SA) in einer einstigen Zementfabrik eingerichtet sowie als Wehrsportschule betrieben wurde, nicht mehr übrig. Intakt ist lediglich das ehemalige Wohn- und Verwaltungshaus der SA-Standarte 224. Die Baracken, in denen vor allem SPD- sowie KPD-Mitglieder als auch andersdenkende Gemeindevertreter und Stadtverordnete sowie vereinzelt Juden inhaftiert waren, existieren nicht mehr. Einzig im Boden eingelassene Markierungen verraten ihre Standorte.

Plastisch schilderte Herr Dr. Müller den Schülern, wie grausam und inhuman die zu Unrecht gefangenen Menschen, die insbesondere aus Nauen und Ketzin stammten, dort misshandelt wurden. Nachdem man sie ohne jegliches Strafverfahren entführte, haben sie die SA-Aufseher mit Hundepeitschen und dem Ochsenziemern „Willkommen geheißen“. Die Verhöre fanden zumeist nachts im Vernehmungsraum statt, wobei die Häftlinge von den SA-Männern gefoltert bzw. bewusstlos geschlagen wurden. Daneben wurden die Insassen zum Wegebau sowie Forstarbeiten und zum Ausbau der dortigen SA-Gruppenführerschule eingesetzt. Geschlafen haben die Häftlinge dichtgedrängt auf dem Stroh bedeckten Boden einer Baracke. Decken und Wäsche besaßen sie nicht. Von den insgesamt ca. 140 Häftlingen, kamen zehn Menschen im KZ Börnicke infolge der brutalen Torturen ums Leben Vernehmungsraum und weitere an den Folgen der Qualen, die sie dort erleiden mussten.

Das KZ Börnicke wurde aufgelöst, weil sich einige Anwohner über die Schreie der leidenden Gefangenen beschwerten und Angehörige nach ihren inhaftierten Familienmitgliedern fragten. Am 26. Juni 1933 ordnete der Potsdamer Regierungspräsident Ernst Fromm die Auflösung des Lagers an. 79 Inhaftierte wurden in das KZ Oranienburg deportiert.

Die zweite Destination war der Besuch des KZ Sachsenhausen.

Das KZ Sachsenhausen, das 1936 entstand und bis zum Kriegsende 1945 existierte, war neben dem bayerischen KZ Dachau, das erste nationalsozialistische deutsche Konzentrationslager. Es befand sich nördlich von Berlin im Ortsteil Sandhausen der Stadt Oranienburg[1] und nahm aufgrund seiner Nähe zur Hauptstadt eine Sonderrolle im KZ-System als Ausbildungsstätte für KZ-Kommandanten und SS-Standarten ein. Ab 1938 zentrale Verwaltung aller Konzentrationslager im NS-Machtbereich. Die Bauweise des KZ war panoptisch angelegt. D.h., dass es ein gleichschenkliges Dreieck bildete, damit die Häftlinge optimal überwacht bzw. vom Wachturm A durch ein einziges Maschinengewehr erreicht werden konnten, um sie bei Fluchtversuchen oder bei Aufständen ungehindert niederschießen zu können. Geschossen wurde ohne warnenden Anruf.

200.000 Menschen aus ca. 40 Nationen wurden schätzungsweise nach Sachsenhausen deportiert. Zunächst handelte es sich um politische Gegner des NS-Regimes, danach immer öfter um Juden, Homosexuelle, Sinti und Roma sowie sog. Asoziale, also insgesamt um jene Menschen, die von den Nationalsozialisten als rassisch und/oder sozial minderwertig betrachtet wurden. Die Zeugen Jehovas wurden wegen ihrer Ablehnung des Militärdienstes vermehrt inhaftiert. Ab 1939 wurden auch die Bürger der besetzten europäischen Staaten u.a. in das KZ Sachsenhausen verschleppt. Zwischen 1941 und 1945 wurden u. a. mindestens 12.000 sowjetische Kriegsgefangene im Rahmen systematischer Vernichtungsaktionen mittels einer Massenerschießungsanlage umgebracht. Im KZ Sachsenhausen sollen insgesamt mehrere zehntausend Gefangene ermordet worden sein. Weitere Zehntausende kamen durch Hunger, Krankheiten, Zwangsarbeit, medizinische Experimente und Misshandlungen ums Leben.

Abschließend ist festzuhalten, dass eine genaue Dokumentation der Auswüchse an Inhumanität in der NS-Diktatur von unschätzbarem Wert ist, um im Alltag eine lebendige Erinnerungskultur an die Opfer des Holocausts und des Nationalsozialismus‘ insgesamt aufrechtzuerhalten. In einer Demokratie ist es unser aller Aufgabe zu tradieren, dass nicht vor allzu langer Zeit Kinder, Frauen und Männer - Menschen mit ihrer individuellen Lebensgeschichte, mit Gefühlen, Träumen und Wünschen - auf menschenverachtende sowie hinterhältige Art und Weise aus der Mitte der Gesellschaft gerissen wurden, um einen grausamen sowie sinnlosen Tod zu sterben. 

Text und Fotos von Rafal Czaplicki.

Freitag, 06 Juli 2018

Wanderpokal von Brieselanger Fußballmannschaft gewonnen

Vor kurzem fanden die traditionellen Freien Jugendtage des Humanistischen Freidenkerbundes Havelland e.V. (HFH) statt. Den Höhepunkt dieser Freien Jugendtage bildete das öffentliche Jugendtreffen in Wustermark. Bei Sport, Spiel und gemütlicher Grillparty wurde eine fröhliche Zeit miteinander verbracht. Neue Kontakte wurden geknüpft.

Im Rahmen des jährlichen Havelländischen Jugendtreffens wurde auch das Fußballturnier um den Wanderpokal des HFH durchgeführt. Den Wanderpokal gewonnen hat die Fußballmannschaft aus dem Jugendklub Brieselang, die ihn dann in einem Jahr verteidigen will. Wir gratulieren!

Dr. Volker Mueller

Vorsitzender


Donnerstag, 05 Juli 2018

Humanistische Jugendfeiern 2019: Anmeldungen nach den Sommerferien möglich

Der Humanistische Freidenkerbund Havelland e.V. veranstaltet seit 1991 erfolgreich die Humanistischen Jugendfeiern im gesamten Havelland. Im Mai 2019 finden die Jugendfeiern für die Jugendlichen der dann 8. Klassen statt.

In Vorbereitung der Jugendfeiern finden viele interessante jugendgemäße Veranstaltungen statt. Sie sind freiwillig. Vom „Sinn und Anliegen der Jugendfeiern“ und thematischen Jugendstunden, über Ausflüge zum Deutschen Bundestag, zum Großplanetarium Berlin und in die Gedenkstätte Sachsenhausen bis hin zu einer Tagesfahrt in den Heidepark Soltau und einer Jugendreise nach Paris ist für alle jungen Leute etwas dabei.

Die Sprechzeiten für die Anmeldungen zu den Humanistischen Jugendfeiern 2019 beginnen direkt nach den Sommerferien und sind in Rathenow, Falkensee und Nauen möglich. Sie enden am 30.11.18.  Die Mitarbeiterinnen unseres Vereins sind an den angegebenen Orten für sie da und beraten sie gern in allen Angelegenheiten rund um die Jugendfeiern, Jugendveranstaltungen, Ausflüge und Fahrten.

Rathenow, Berliner Str. 33: Donnerstags, von 14.00 bis 18.00 Uhr

Nauen, Karl-Thon-Str. 42: Mittwochs, von 15.00 bis 18.00 Uhr

Falkensee, Döberitzer Str. 15: Mittwochs, von 15.00 bis 18.00 Uhr

Bitte seien Sie vorsichtig und kritisch bei neuen Anbietern aus anderen Landkreisen, die neuerdings auch im Havelland mit ihren Angeboten werben. Hier werden Versprechen (Wunschtermine, Wunschorte, Vorbereitungsveranstaltungen) gegeben, die möglicherweise gar nicht eingehalten werden können.

Katrin Jura und Dr. Volker Mueller

Montag, 18 Juni 2018

Anmeldungen zur Namensfeier am 06. Oktober 2018 in Nauen

Welche Familie aus dem Havelland möchte mit ihrem Kind oder ihren Kindern an einer humanistischen Namensfeier teilnehmen? Es besteht wieder die Möglichkeit, eine würdige Namensgebung in Nauen zu feiern.

Der Humanistische Freidenkerbund Havelland e.V. führt für Kinder, deren Eltern es wünschen, eine offizielle Feierstunde zum Lebensbeginn des jungen Erdenbürgers durch. Die Namensgebung wird gewürdigt. Die Tochter oder der Sohn werden damit in ihrem Lebenskreis als neuer Teil der Familie festlich begrüßt. Im Beisein von Familienangehörigen, Paten und Freunden werden das Kind und sein Name im Sinne weltlicher Festkultur gefeiert.

Die Feierstunde zur Namensgebung findet am 06. Oktober 2018, in Nauen statt.

Falls Sie Fragen haben oder sich für die Namensfeier anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an:

Humanistischer Freidenkerbund Havelland e.V.

14641 Nauen,

Karl-Thon-Straße 42,

Tel.:  03321 / 450746.

Dienstag, 12 Juni 2018

28. Freie Jugendtage im Havelland

Es ist wieder soweit – in der Woche vom 18.06. bis 23.06.2018 gestalten die Jugendklubs und Jugendtreffs des Humanistischen Freidenkerbundes Havelland e.V., für alle interessierten Kinder und Jugendlichen, ein abwechslungsreiches Programm zu den 28. Freien Jugendtagen im Havelland.

Folgende Veranstaltungen sind im Einzelnen geplant: 

Jugendtreff „Miteinander“ Nauen

Karl-Thon-Straße 42,14641 Nauen

Tel.:03321/402530 

18.06.2018 ab 15:00 Uhr Kreatives Kochen
19.06.2018 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Filmabend
21.06.2018 ab 16:00 Uhr Skizzen zeichnen für das Graffitiprojekt 
22.06.2018 ab 15:00Uhr

Graffitiprojekt  auf dem Skate- und BMX-Platz 

 

Jugendklub „Millennium“ Brieselang

Wustermarker Allee 5, 14656 Brieselang

Tel.:033232/ 41199 

19.06.2018 ab 17:00 Uhr Teamfindungstag zum Fußballturnier
21.06.2018 ab 18:00 Uhr Spieleabend
22.06.2018 ab 19:00 Uhr Sommerkino im Garten
23.06.2018 ab 18:00 Uhr großer Grillabend im Jugendclub


Jugendklub „Big Family“ Bredow

Oranienburger Straße 16, 14656 Brieselang/ OT Bredow 

Tel: 03321/828222

18.06.2018 16:00 Uhr - 18:00 Uhr Tischtennis-/ Billiardtunier mit kleinen Preisen
19.06.2018 ab 15:30 Uhr Klubkino mit alkoholfreien Cocktails
21.06.2018 ab 16:00 Uhr Kreatives Kochen
22.06.2018 ab 16:00 Uhr Vorbereitung von Salaten mit Grillen


Jugendklub Wustermark

Mühlenweg 7, 14641 Wustermark

Tel.: 033234/ 89248 

18.06.2018 15:00 Uhr - 20:00 Uhr Spiele im Freien / Wasserspiele
19.06.2018 16:00 Uhr . 20:00 Uhr Slacklinen
21.06.2018 15:00 Uhr - 19:00 Uhr Kunst auf Leinwänden
23.06.2018 15:00 Uhr - 18:00 Uhr

Graffiti

Den Höhepunkt bildet das Havelländische Jugendtreffen mit Fußballturnier am 20.06.2018, von 16:00 bis 21:00 Uhr, im Jugendklub Wustermark. Hierzu sind alle Jugendlichen herzlich eingeladen. Von 17:00 bis 20:00 Uhr können jugendliche Freizeitmannschaften, auf dem Sportplatz der Grundschule Wustermark, um den Wanderpokal des Humanistischen Freidenkerbundes Havelland e.V. kämpfen. 


Samstag, 09 Juni 2018

Der dritte Weg

 

Die im September 2013 in Heidelberg gegründete Partei ‘Der Dritte Weg‘ bezeichnet sich selbst als „national, revolutionär und sozialistisch“. Viele ihrer Mitglieder schüren Ängste, bauen Vorurteile auf und haben eine ablehnende Haltung gegenüber dem demokratischen Rechtsstaat. Mit ihrer völkisch-nationalistischen Weltanschauung orientiert sich ‘Der Dritte Weg‘ ideologisch am Nationalsozialismus. Die Referentin Laura Schenderlein erläutert die Kernideologie und die Strukturen der Partei sowie ihre Bedeutung innerhalb der rechtsextremistischen Szene. Mit welchen Aktionen tritt sie in Erscheinung? Mit Laura Schenderlein sprechen wir über die Akteure und ihre Vernetzung im In- und Ausland, mit einem besonderen Fokus auf Brandenburg. Welche Strategien und Ziele verfolgt die Partei und wie kann man ihr Paroli bieten? 

Laura Schenderlein ist seit Mai 2016 Beraterin im Mobilen Beratungsteam Potsdam. Das Mobile Beratungsteam arbeitet seit September 1998 im Rahmen des Handlungskonzeptes „Tolerantes Brandenburg - für eine starke und lebendige Demokratie“ der Landesregierung in Brandenburger Kommunen. 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Humanistischen Freidenkerbund Havelland e.V. statt.

Veranstaltungsdatum:
Mittwoch, 16.05.2018
18.00 Uhr

Veranstaltungsort: 
 
Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser zu verweisen.


Weitere Informationen, aktuelle Beiträge und Veranstaltungen finden Sie auf unserer Webpräsenz, unserer Facebook-Seite und im Kalender der Heinrich-Böll-Stiftung.  

Wir freuen uns auf Sie! 

Viele Grüße

Die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg


Kontakt: 
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg e.V.
Birte Kaspers
Tel.: 0331-20057816
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Freitag, 11 Mai 2018

Umzug der Falkenseer Tafel e.V.

Die Falkenseer Tafel e.V. wird, wie angekündigt, nun im Juli 2018 umziehen, da das Mietverhältnis für das bisherige Objekt gekündigt wurde. Wir haben erfreulicherweise ein neues Objekt für unsere Tafel-Arbeit in Falkensee, Döberitzer Str. 15, gefunden. Die Lebensmittelausgabe, die Kleiderkammer und die soziale Möbelbörse werden dort unter einem Dach für die bedürftigen Menschen fortgeführt. Bis dahin geht der Falkenseer Tafelbetrieb in der Heinkelstr. 3 uneingeschränkt weiter; Sachspenden können dort weiterhin abgegeben werden.

Der genaue Umzugstermin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Das neue Mietverhältnis, die Umnutzungsgenehmigungen und der umfangreiche und aufwändige Umzug kosten uns in der Tafel viel zusätzliches Geld. Wir rufen daher zu (steuerabzugsfähigen) Spenden zur Unterstützung unserer Arbeit in dieser Veränderungsphase auf. Unsere Bankverbindung bei der Mittelbrandenburgischen Sparkasse lautet: IBAN: DE29 1605 0000 3812 0062 34, Verwendungszweck: Falkenseer Tafel.

Dr. Volker Mueller

Vorsitzender 

Freitag, 04 Mai 2018