Articles in Category: Aktuelles

Mädelsabend im Jugendklub Wustermark

Vor Kurzem nahmen elf Mädchen zwischen 9 und 15 Jahren sowie ehrenamtlich die Grundschullehrerin Charlotte Reschke an einem Mädelsabend mit Übernachtung im Jugendklub Wustermark des HFH e.V. teil. Diese Veranstaltung wurde im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche 2017 unter dem Motto „Frauen MACHT: faire Chancen“ durchgeführt.
Die Jugendbetreuerin Christina Schaefer erfreute sich über das Engagement der Mädchen, die in der Vorbereitung Vorschläge zum Programm äußerten und einige Aktivitäten sogar in Eigenverantwortung selbst organisierten.
 
Im Laufe des Abends kochten sie zusammen, bastelten Freundschaftsbänder, durchspielten das Werwolfspiel und zeigten Teamwork bei einer Etappenjagd. Als Teamleiterin beim Herstellen von Gesichtsmasken war die 15-jährige Angelique verantwortlich. Des Weiteren durften sich alle Mädchen bei einem Tendenzspiel zu Fragestellungen positionieren und wurden dann von einer „Reporterin“, die ein Stift als Mikrofon hielt, interviewt. So erfuhr die Gruppe, dass jede bereits Streit mit der besten Freundin hatte und alle waren sich einig darüber, dass dies vorkommt und normal ist, solange man darüber spricht. Die Mädchen konnten sich auch selbst einschätzen, welche Stärke oder besondere Fähigkeit sie besitzen. Sie nannten z.B. Zeichnen, Spagat oder Kickboxen. Bei denjenigen, die keine eigene Stärke erkannten, wurden die Freundinnen aufgefordert, sie einzuschätzen, sodass z.B. ein besonderer Humor gelobt wurde. Dieses Feedback von anderen wirkte sichtlich bestärkend auf die Mädchen. Zum Thema „Männer- und Frauenberufe“ gaben die Mädchen preis, dass sie sich neben Tanzlehrerin und Fleischereifachangestelle durchaus auch Berufe wie Polizistin, Feuerwehrfrau oder KFZ-Mechanikerin für sich vorstellen können.
Eingekuschelt in Decken sahen die Mädchen zum Abschluss eines aufregenden Abends einen Film und hofften bis zum Ende, dass noch ein Kuss des Liebespaares gezeigt wird, doch leider kam es nicht dazu.
 
 
Nach dem Frühstück beschäftigten sich die Mädchen mit einem „Bechertanz“, bei dem jede auf dem Tisch auf gleiche Weise mit den Bechern jonglierte, sodass ein Rhythmus entstand. In einer kleinen Feedbackrunde resümierte die 10-jährige Francis, dass das Beste am Mädelsabend sei, dass sie neue Freunde gefunden habe. Das ist aus Sicht der Betreuerin ein voller Erfolg, denn es geht bei solchen Veranstaltungen vor allem darum, mit Gleichaltrigen zu kommunizieren, Gruppenerfahrungen zu sammeln und auch neue Kontakte zu knüpfen.
Die Mädchen genossen es, einmal nur unter sich zu sein, um ungestört und offen über das reden zu können, was sie bewegt.
 
Christina Schaefer
Jugendbetreuerin im Jugendklub Wustermark
Freitag, 24 März 2017

Für die Jugendaustauschreise nach Indien anmelden!

Eine Jugendgruppe aus dem Havelland wird im Rahmen des Jugendaustauschprogrammes des Humanistischen Freidenkerbundes Havelland e.V. (HFH) vom 22. Oktober bis 5. November 2017 nach Indien reisen. Die Reise wird durch das Landesjugendamt mit Mitteln des Bundesjugendplans und durch das Jugendamt Havelland gefördert; der Eigenanteil beträgt 400,00 €. Seit 1996 gibt es einen fruchtbaren und kontinuierlichen Jugendaustausch mit der Partnerorganisation des HFH im indischen Unionsstaat Andhra Pradesh, dem Atheist Centre in Vijayawada. 

Der humanistische Jugendaustausch gibt Jugendlichen aus Deutschland und Indien die Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu treten, um ihr Verständnis für eine andere Lebensgestaltung zu fördern und ein tolerantes Miteinander über ihre kulturellen und sozialen Grenzen hinaus zu leben. Die Aufnahme von Kontakten und Freundschaften, das Kennenlernen der Familien und die Einbindung der Jugendlichen in die aktuellen Lebensbedingungen vor Ort, lassen eine starke Verbundenheit entstehen und eine größere Sensibilität bei den jungen Leuten erfahren, welche diese in ihr eigenes Land wieder mitnehmen. Toleranz und Humanität stehen im Vordergrund.

Die diesjährige Jugendbegegnung steht unter dem Thema: Lebenslagen und Perspektiven junger Menschen – Jugendkulturen und Freizeitverhalten junger Menschen. Die deutschen und indischen Jugendlichen lernen dabei das jeweils andere Land und ihre Menschen kennen, vor allem Kultur, Religionen und Weltanschauungen, soziale Lebenssituationen, das Bildungssystem und Lerneinstellungen, das Verhältnis von Mann und Frau, das indische Kastensystem, Probleme der Ernährung und des Gesundheitssystems sowie Armut und Reichtum als krasse Gegensätze. Fakten des Lebens, die sonst nur aus Schule, Fernsehen, Computer oder vom Hörensagen gekannt werden, sind direkt erfahrbar. Die eigene Lebenseinstellung steht auf dem Prüfstand. In vielen humanistischen Interaktionen mit jungen Indern in Schulen und Jugendeinrichtungen, in sozialen Projekten und in abgelegenen Dörfern usw. und in gemeinsamer praktischer Arbeit wird das anfangs Unbekannte und Fremde zu etwas selbst Erlebtem und individuell Erfahrenem, zu einem freundschaftlichen Miteinander. Die teilnehmenden Jugendlichen erfahren ihre Eindrücke meist als "unvergessliche Erlebnisse", welche ihr Leben und ihre Lebensanschauung sehr stark beeinflussen. Ihre Weltsicht, ihr kultureller Horizont und ihre soziale Einstellung ändern sich.

Schwerpunkt werden die von der deutschen Jugendgruppe betreuten mehrtätigen Projekttage in einer Schule sein. Mit vielfältigen Bildungs-, Kultur-, Sport- und Freizeitaktivitäten soll eine gemeinsame Zeit des Kennenlernens und Fröhlichseins für junge Inderinnen und Inder mit uns gestaltet werden. 

Wer von den jungen Leuten zwischen 16 und 25 Jahren aus dem Landkreis Havelland gern an der Jugendaustauschreise nach Südindien teilnehmen möchte, kann sich bewerben unter:

Humanistischer Freidenkerbund Havelland e.V., 4641 Nauen, Karl-Thon-Str. 42.

Dr. Volker Mueller


Sonntag, 12 März 2017

Toleranzfest am 20. April 2017 in Nauen

Das traditionelle Toleranzfest in der Stadt Nauen soll wieder am 20. April 2017 als Familienfest und als politische Kundgebung stattfinden. Etwa 30 Vereine, Organisationen, Kirche, Gewerkschaft, Parteien, Einrichtungen und Schulen werden sich wieder beteiligen. Das Motto wird sein: Für ein friedliches und buntes Nauen. Als Schirmherr wird der Bürgermeister Herr Detlef Fleischmann fungieren.

Anliegen ist es, für eine lebendige, fröhliche und tolerante Stadt Nauen, für Demokratie und Vielfalt und für ein friedliches und freies Miteinander aller in Nauen lebenden Menschen zu demonstrieren. Dabei geht es auch um eine angemessene Erinnerung an die Bombennacht am 20.4.1945 in Nauen und um Positionen  gegen die sog. Mahnwache der NPD-nahen und sog. Freien Kräfte an diesem Tag in Nauen. Mit Lebensfreude und kultureller Vielfalt stellen wir uns gegen Gewalt, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit. Nauen ist eine Stadt mit Herz. Wir wenden uns gegen Hass und Gewalt und begrüßen auch Menschen, die zu uns geflüchtet sind.

Es wird vielfältige Angebote für Kinder und Familien geben. Darunter sind verschiedene kulturelle Aktivitäten und ein interkulturelles Suppenfest. Es gibt viele Möglichkeiten, sich miteinander zu unterhalten und zu feiern. Abends gibt es Musik für jung und alt. Wir freuen uns auf eine lebendige, fröhliche, nachdenkenswerte und friedliche Veranstaltung am 20. April! Für ein tolerantes und freies Miteinander!

Zum Ablauf: 14.00 bis 18.30 Uhr: am Anfang politische Kundgebung (auf der Bühne – es werden politische Statements erbeten), Familienfest mit Ständen, Kinderangeboten sowie Bühnenprogramm und interkulturellem Suppenfest. 19.00 bis 21.00 Uhr: politisches Bühnenprogramm mit Musik.

Wer Interesse am Toleranzfest hat, kann sich gern bei uns melden: 

über Humanistischer Freidenkerbund, Karl-Thon-Str. 42, 14641 Nauen. Tel.: 03321-450746. 

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Wir würden uns freuen, wenn wieder die Nauenerinnen und Nauener und anderen Interessierten am 20. April aktiv mit dabei sind.

Dr. Volker Mueller

Samstag, 11 März 2017

Anmeldungen zur Namensfeier am 10. Juni 2017

Welche Familie aus dem Havelland möchte mit ihrem Kind oder ihren Kindern an einer humanistischen Namensfeier teilnehmen? Es besteht wieder die Möglichkeit, eine würdige Namensgebung in Nauen zu feiern. 

Der Humanistische Freidenkerbund Havelland e.V. führt für Kinder, deren Eltern es wünschen, eine offizielle Feierstunde zum Lebensbeginn des jungen Erdenbürgers durch. Die Namensgebung wird gewürdigt. Die Tochter oder der Sohn werden damit in ihrem Lebenskreis als neuer Teil der Familie festlich begrüßt. Im Beisein von Familienangehörigen, Paten und Freunden werden das Kind und sein Name im Sinne weltlicher Festkultur gefeiert.

Die Feierstunde zur Namensgebung findet am 10. Juni 2017, in Nauen statt.

Falls Sie Fragen haben oder sich für die Namensfeier anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an: 

Humanistischer Freidenkerbund Havelland, 

14641 Nauen, Karl-Thon-Straße 42, Tel.:  03321 / 450746.

 

Dr. Volker Mueller

Vorsitzender


Samstag, 11 März 2017

Nachruf für Frau Mythri

Die bekannte Atheistin, Sozialreformerin, Frauenrechtlerin, Gandhi-Anhängerin und Leiterin des Atheist Centre in Vijayawada/ Indien, Frau J. Mythri  ist am 11. Februar 2017 verstorben. Mit ihr verliert die humanistische und säkulare Bewegung eine herausragende Vertreterin, die als Tochter der Gründer des weltweit ersten Atheistischen Zentrums, Gora und Saraswathi Gora, das Atheist Centre seit 2006 geführt und inspiriert hat.

Sie stand für Gleichheit, Humanismus und Zivilcourage, für Menschenrechte, gegen das Kastensystem und Diskriminierungen jeder Art. Sie hat mit ihren Vorträgen und Texten zur 

Verbreitung des liberalen Säkularismus beigetragen und hat mit ihrem großen Herzen die Lebensprobleme der Menschen aufgenommen und sich sozial engagiert. Gerade auch ihre Unterstützung hat den Humanistischen Deutsch-Indischen Jugendaustausch mit dem Humanistischen Freidenkerbund in Brandenburg in den letzten 20 Jahren wesentlich mit befördert.

Frau Mythri hat durch ihren Einsatz für die globale humanistische Bewegung, z.B. auf nationalen und internationalen Tagungen und den Weltatheismuskongressen, ihre freiheitlichen und rationalistischen Positionen liberal vertreten und verbreitet. Frau Mythri setzte sich stets für ein tolerantes und multikulturelles Miteinander in Frieden und Demokratie ein. 

Frau Mythri wurde am 1. Dezember 1932 in Vijayanagaram in Andhra Pradesh/ Indien geboren. Als dritte Tochter von Gora und Saraswathi Gora hat sie frühzeitig den Kampf der Indischen Befreiungsbewegung Mahatma Gandhis aktiv miterlebt und sich gegen das Kastensystem, gegen Aberglauben, religiös motivierte Gewalt und Hexenverfolgungen und für die kulturelle und soziale Befreiung und Selbstbestimmung der Menschen, insbesondere der Frauen und Kinder eingesetzt. Ihr war es wichtig, sich für eine wissenschaftliche Welterklärung einzusetzen und den Geist der Menschenwürde in die Gesellschaft zu bringen.

Frau Mythri erhielt ihre Schulbildung in Machilipatnam. Später zog sie mit ihren Eltern und  Geschwistern nach Mudunur village im Krishna District. 1940 wurde dann dort das Atheist Centre gegründet, der sie mit ihren Geschwistern Manorama, Lavanam, Vidya, Vijayam, Samaram, Niyanta und Nau ihr Leben widmete. 

Als Aktivisten der Quit India Movement wurden Mythris Eltern von den Briten zeitweilig  inhaftiert. Mythri kümmerte sich in dieser Zeit auch um ihre Geschwister. Mahatma Gandhi trat Anfang der 40er Jahre in einen intensiven Austausch mit Gora und seiner Familie und lernte die atheistische Arbeit kennen. Auch Mythri lebte für einige Zeit auf Gandhis Einladung in seinem Sevagram ashram. 

Nach der Unabhängigkeit Indiens im Jahr 1947 siedelte das Atheist Centre nach Vijayawada. Mythri gab das Wochenmagazin “Sangham“ (Society) in Telugu mit heraus. Sie unterwies Frauen in der Handhabung der Drucktechnik. Sie begann, auch in der Erwachsenenbildung für sozial Benachteiligte und in der Bildung und Erziehung der Kinder aktiv zu werden. Sie organisierte interreligiöse und kastenübergreifende Eheschließungen.

1961 startete das Sozialwerk des Atheist Centre „Vasavaya Vidyalaya“ mit einer säkularen Schule. Für 16 Jahre gestaltete Frau Mythri die Schule gemeinsam mit Frau Hemalata Lavanam, Herrn Niyanta und Frau Sumathi. Kinder und Jugendliche aus vielen Dörfern und Kleinstädten besuchten diese Schule. Im Vordergrund standen moderne wissenschaftliche Inhalte, Sprachen und allgemeine politische und soziale Bildung. 

Hunderte von Frauen wurden im Atheist Centre unterrichtet. Sie erlernten Berufe, um wirtschaftlich selbstständig leben zu können. Frau Mythri war in den vielfältigen Aktivitäten der säkularen sozialen und Bildungsarbeit führend beteiligt. Sie erwarb ihren Master in Psychologie an der Benares Hindu University, Varanasi. In den Sozialwerken des Atheist Centre, Arthik Samata Mandal, Vasavya Mahila Mandali und Samskar, war sie bei 

integrativen sozialreformerischen Entwicklungen, Frauenförderungen und sozioökonomischen Reformen erfolgreich tätig.

Frau Mythri hat weiter journalistisch gearbeitet, vor allem bei der Herausgabe atheistischer Journals. Sie war Editor von “Nasthik Margam” (Atheistischer Weg) in Telugu. Auch an  Zeitschriften in Englisch („Atheist“) und in Hindi („Insaan“) war sie beteiligt. 

In 1986 erhielt Frau Mythri als Vertreterin des Atheist Centre in Oslo den “International Humanist Award” von der International Humanist and Ethical Union (IHEU) für die säkulare Sozialarbeit. Frau Mythri unternahm Vortragsreisen in Europa und Nordamerika. Sie vertrat, wie ihr Bruder Lavanam, den Atheismus als einen positiven Lebensweg.

Mythri war die Säule aller Aktivitäten des Atheist Centre in den letzten 70 Jahren. Nach dem Tode von Gora (1975) und von Saraswathi Gora (2006) war sie die Hauptperson des humanistischen Zentrums in Andhra Pradesh mit ihren wissenschaftlichen, politischen, sozialen und Bildungsbestrebungen. Bei ihr liefen viele Fäden zusammen, die sie mit großem Herz und auf hohem intellektuellem Niveau als Netzwerk exzellent gestaltete. Sie erhielt unter anderem für ihr säkulares humanitäres Engagement den Potti Sriramulu Telugu University Award und den Kasinadhini Nageswara Rao Award. 

Frau Mythri war eine Freundin, eine Leitfigur und eine Philosophin für viele Menschen. Sie hat unzählige Beiträge geschrieben und Vorträge gehalten, die bis heute inspirieren. Wir in Deutschland, die wir sie erleben konnten, wissen, was wir verloren haben. Wir trauern um eine Freundin, Schwester und Großmutter. 

Ihr Leben ist eine Botschaft, vor allem für Menschenrechte, Freiheit und die Gleichstellung der Frau. Ihre Ideale werden in Indien und in der humanistischen Weltbewegung weiterleben. 

Jai Insaan (Sieg der Menschen)!  

Dr. Volker Mueller


Sonntag, 05 März 2017

Steitschlichter_innen sowie Berufsvorbereitung und Bewerbungstrainings AN DER HANS- KLAKOW- OBERSCHULE IN BRIESELANG

Bereits seit dem Jahr 2012 besteht zwischen dem Humanistischen Freidenkerbund Havelland e.V. (HFH) und der Hans-Klakow-Oberschule Brieselang (HKOS) eine Kooperation in der Jugendarbeit. Insbesondere der Jugendclub „Millennium“ unter der Trägerschaft des HFH bietet für Kinder und  Jugendlichen im Alter von 12 bis ca. 19 Jahren ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten und Veranstaltungen der außerschulischen Bildung.

Darüber hinaus besuchten die Schüler_innen der HKOS in den vergangenen Jahren Theaterstücke, Streitschlichter_innenschulungen sowie Berufsvorbereitungs- und Bewerbungstrainings. Die sozialpädagogische Schulstation des HFH in der HKOS hat wichtige Angebote in der Schulsozialarbeit.

Auch in diesem Schuljahr wird die bisher gute Zusammenarbeit weitergeführt mit der Maßgabe, die Vernetzung zwischen Jugendhilfe und Schule zu stärken und ein bedarfsorientiertes Angebot zu offerieren. Die beiden INISEK-Schulprojekte Streitschlichter_innenschulung und Berufsvorbereitung durch Bewerbungstraining werden im Folgenden näher beschreiben.

Streitschlichter_innenschulung:

Konflikte gehören für die meisten von uns zum Alltag dazu. Der Umgang mit Konflikten fällt aber Alt wie Jung nicht immer leicht. Daher liegt es uns besonders am Herzen, unsere Schülerinnen und Schüler mit dem notwenigen Handwerkzeug auszustatten, um ihre Konflikte beilegen zu können. Aus diesem Grunde werden von Dezember 2016 bis Juli 2017 Schülerinnen und Schüler der HKOS in einem dreistufigen Lehrgang zu diesem Thema aus- und weitergebildet. Inhalte ihrer Streitschlichter_innenausbildung sind unter anderem:

  1. Stärkung der Persönlichkeit,
  2. Konflikterkennung und -intervention,
  3. Durchführung von Schlichtungsgesprächen sowie
  4. der Umgang mit (Cyber-)Mobbing.

Berufsvorbereitung und Bewerbungstrainings:

Der Übergang von der Schule in eine Ausbildung und in das Berufsleben stellt häufig eine große Hürde für viele Schulabgänger_innen dar. Um Ängste zu überwinden und bestens für den Bewerbungsprozess vorbereitet zu sein, erhalten alle Neuntklässler_innen der HKOS ein einwöchiges intensives Training, in der Zeit vom 27. bis 31. März und 24. bis 28.April, das von sozialpädagogischen Fachleuten, Teamer_innen und Lehrkräften begleitet wird. Weiterhin werden Verbindungen zu regionalen Ausbildungsstätten hergestellt. Folgende Inhalte werden dabei vermittelt:

  1. Informationen über verschiedene Berufe und Berufsgruppen,
  2. Herausbildung der eigenen Berufs- und Ausbildungswünsche sowie Hilfe zur Berufsorientierung,
  3. Erarbeitung einer individuellen Bewerbungsmappe,
  4. Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch bzw. den Einstellungstest sowie
  5. Diskussionen zu den Kompetenzen sowie Reflexionen, Hinweise und Hilfestellungen.

Wir freuen uns auch in diesem Schuljahr auf eine konstruktive Zusammenarbeit, die die Schüler_innen dabei unterstützen wird, ihre personalen sowie sozialen Kompetenzen zu erweitern.

Die beiden Projekte werden von der „Initiative Sekundarstufe I“ (INISEK) vom Ministerium für Bildung,  Jugend und Sport aus Mitteln des Europäischen Sonderfons und des Landes Brandenburg gefördert.


Mittwoch, 01 Februar 2017

Erwerb der JugendleiterCard

Der Humanistische Freidenkerbund Havelland e.V. führt als anerkannter Jugendhilfe-Träger vom 24. bis 26. März 2017 in der Jugendbildungsstätte KiEZ Bollmannsruh (am Beetzsee, bei Brandenburg) die Jugendleiterausbildung durch. 

Damit erwirbt man die Voraussetzungen für die bundesweit gültige JugendleiterCard, die für die ehrenamtliche Mitarbeit und Betreuung in der Jugendarbeit, bei Jugendreisen und anderen Veranstaltungen eine gute Grundlage ist. Mit dieser Ausbildung sprechen wir vor allem junge Leute an, die aktiv in der Jugendarbeit tätig sind oder sein wollen. Der Teilnehmerbeitrag (2Ü/ VP, Ausbildung) für das Wochenende beträgt 48,00 €.

Um die JugendleiterCard erwerben zu können, muss man 16 Jahre alt sein, an der Ausbildung (theoretischer und praktischer Ausbildungsanteil) teilgenommen sowie eine erweiterte Erste- Hilfe-Ausbildung (9 Unterrichtsstunden) absolviert haben. Die weiteren Bausteine bieten wir ebenfalls nach der theoretischen Ausbildung an.

Wer Interesse hat, daran teilzunehmen (Jugendliche im Alter von 16 bis ca. 25 Jahren) oder zunächst den genauen Ablaufplan erhalten möchte, meldet sich bitte bei uns bis zum 15.02.2017, telefonisch (in Nauen 03321/ 450746 oder in Rathenow 03385/ 515531) oder persönlich in Nauen, Karl-Thon-Str. 42 oder in Rathenow, Berliner Str. 33.

Dr. Volker Mueller und Katrin Jura

Dienstag, 31 Januar 2017

Winterferienprogramm in den Jugendklubs des Humanistischen Freidenkerbundes Havelland e.V.

Der Humanistische Freidenkerbund Havelland e.V. bietet in den Jugendclubs in Bredow und Brieselang und in den Jugendclubs Wustermark und Elstal ein vielfältiges Winterferienprogramm an.

Neben einem Ausflug nach Berlin, am 03.02.17 in die Minigolf Anlage sind verschiedene Aktionen in den Klubs und Treffs wie z.B. Kino-Nachmittage im Klub, Koch- und Backaktionen, Nähen von Rucksäcken, Spieleturniere, ein Cha Cha Cha- Tanzkurs u.v.a.m. geplant. 

Über die Aktionen in den Klubs und Treffs kann man sich vor Ort informieren.

Jugendklub „Big Family“ Bredow

Oranienburger Straße 16, Tel.: 03321/ 828222 oder 03321/450746

Montag bis Freitag von 15:00 – 19:00 Uhr 


Jugendklub „Millennium“ Brieselang

Wustermarker Allee 5, Tel.: 033232/ 41199

Dienstag und Mittwoch von 16:00 bis 21:00 Uhr

Donnerstag von 14:00 bis 21:00 Uhr

Freitag und Samstag von 14:00 bis 22:00 Uhr


Jugendklub Wustermark

Mühlenweg 7, Tel.: 033234/ 89248

Montag bis Mittwoch von 15:00 bis 20:00 Uhr

Donnerstag bis Samstag von 15:00 bis 21:00 Uhr


Jugendtreff Elstal / erweiterte Öffnungszeiten gelten nur in den Ferien

Ernst-Walter-Weg 6, Tel.: 033234/ 60234

Montag bis Donnerstag von 15:00 bis 19:00 Uhr

Freitag von 15:00 bis 21:00 Uhr


Montag, 30 Januar 2017

Einladung zu den Feiertagen

Der Humanistische Freidenkerbund lädt alljährlich Bedürftige und wirtschaftlich Schwächere in gemütlicher Runde zu einem festlichen Mittagessen in Nauen zum 1. und 2. Weihnachtsfeiertag ein. Das gemeinsame Mittagessen findet am 25. und 26. Dezember 2065, von 11.00 bis 14.00 Uhr, in der Begegnungsstätte „Miteinander“ Nauen, Ritterstr. 3, statt.

Wir bitten, sich vorher bei uns anzumelden, und zwar in der Suppenküche bzw. der Nauener Tafel in der Ritterstr. 3 oder telefonisch unter 03321-48173.

Dr. Volker Mueller Marina Sult

Mittwoch, 21 Dezember 2016