Articles in Category: Aktuelles

Begegnungen bereichern

Vor Kurzem bot der Jugendklub Wustermark des Humanistischen Freidenkerbundes Havelland e.V. eine Gelegenheit zur Interkulturellen Begegnung, die für alle TeilnehmerInnen als  Bereicherung empfunden wurde. Im Rahmen der Interkulturellen Woche 2016, deren Leitsatz „Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt“ ist, lud der Jugendklub die Jugendlichen der Elstaler stationären Jugendhilfeeinrichtung „Buntes Haus der Jugend“ des Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. zu einem ersten Kennenlernen ein. Kaum betraten die 14-17-Jährigen zusammen mit ihrer Betreuerin Francis den Klub, wurden sie vom regelmäßigen Klubbesucher Connor zu einer Partie Tischtennis eingeladen. Der 11-jährige Jerome und der 17-jährige K. halfen gern bei der Zubereitung einer leckeren Kürbissuppe. Wie immer blieb das Würfeln der Zwiebeln als letzte, unliebsame Aufgabe übrig- das ist wohl vielerorts ähnlich. Der 17-Jährige bekam strahlende Augen, als sich Justine nach dem Wort für Kürbis in seiner eigenen Sprache erkundigte. Gemeinsames Kochen und geselliges Spielen verbinden. Später staunten alle nicht schlecht, als Tommy einen Zauberwürfel in Rekordzeit entknobeln konnte. Nach diesem Treffen gab es durchweg positive Resonanzen und der Jugendklub heißt alle Jugendlichen im Kluballtag willkommen. Wir sind zuversichtlich, dass die Kooperation mit dem „Bunten Haus der Jugend“ unter der pädagogischen Leitung von Alexander Kühne auch in Zukunft lebendig gehalten wird.  

Christina Schaefer

Jugendbetreuerin im Jugendklub Wustermark

Dienstag, 18 Oktober 2016

Kennenlernen im neuen Jugendtreff in Elstal

Der Humanistische Freidenkerbund Havelland e.V. betreibt seit kurzem in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wustermark den Jugendtreff in Elstal, Ernst-Walter-Weg 6, Tel.: 033234-60234. Herr Rupf ist dort als Jugendbetreuer tätig. Im Jugendtreff können sich junge Leute an drei Nachmittagen in der Woche treffen, sich zusammensetzen und ihre Freizeit sinnvoll verbringen. Alle Elstaler Jugendlichen sind herzlich eingeladen, auch eigene Ideen und Vorschläge mit einzubringen. Gemeinsame Aktionen werden gemeinsam besprochen, vorbereitet und durchgeführt werden. Für Spiele und Unterhaltung wird gesorgt. Mit Sorgen und Fragen kann man sich an den Jugendbetreuer wenden.

Nun werden wir mit Jugendlichen aus der Heinz-Sielmann-Oberschule Elstal, den Schülervertreterinnen und -vertretern sowie der Schulleitung, und mit den Vertretern der Gemeinde Wustermark und des Ortsbeirates Elstal eine gemeinsame Eröffnung und kleine öffentliche Präsentation des Jugendtreffs am 12. Oktober 2016, um 13.30 Uhr, zum gemeinsamen Kennenlernen durchführen. Dazu laden wir hiermit herzlich ein.

Der Jugendtreff Elstal hat gegenwärtig folgende Öffnungszeiten:

Mittwoch, von 15.00 bis 19.00 Uhr und

Donnerstag und Freitag, von 15.00 bis 21.00 Uhr.

 

Dr. Volker Mueller

Vorsitzender

Donnerstag, 06 Oktober 2016

"Warum“ - SA ermordet in Nauen den parteilosen Karl Thon

Verlegung eines Stolpersteins am 27. September 2016, in Nauen

Der 37jährige Maler Karl Thon wird von Angehörigen der SA in der Nacht vom 31. Juli zum 1. August 1933 vor seiner Haustür in Nauen in der Berliner Str. 16, dem heutigen Haus der Schule am Lindenplatz, brutal misshandelt und dann in ein Auto geprügelt. Er wird vermutlich in das zu diesem Zeitpunkt schon wieder aufgelöste frühe KZ Börnicke verschleppt und von der SA dort erschlagen. Das in der Nähe von Nauen im Havelland gelegene „frühe“ Konzentrationslager Börnicke wird durch die SA-Standarte 224 in einer stillgelegten Zementfabrik Mitte Mai 1933 errichtet. Am 17. Mai 1933 werden die ersten 15 Personen eingeliefert; im Juli 1933 wird es wieder geschlossen. Die bis zu 500 Häftlinge sind größtenteils Mitglieder der KPD und SPD aus der unmittelbaren Umgebung. Die Gefangenen werden im KZ so gequält, dass einige an den Haftfolgen versterben. Mindestens zehn Häftlinge werden dort ermordet.

Bis heute ist noch nicht völlig klar, ob Karl Thon in Börnicke ankommt oder bereits auf dem Weg dorthin von den SA-Leuten umgebracht wird. Erst Anfang Juli 1934 findet man seine Leiche in einer Tonröhre unter einem Bahndamm bei Börnicke.

Karl Thon gehört keiner Partei an und widmet sich in seiner Freizeit dem Sport. Er ist Mitglied des Arbeiterportklubs „Hellas“ und als Ringrichter bei Ringerwettkämpfen tätig. Aufgrund seines humanistischen Weltbildes kann er die politischen Entwicklungen seit der Machtergreifung der Nationalsozialisten1933 nicht gut heißen und redet offen darüber.

Die Mutter Karl Thons gibt keine Ruhe, den Tod ihres Sohnes Karl aufzuklären. Doch die neuen Machthaber schlagen die staatlichen Untersuchungen nieder und stellen das Verfahren gegen die mutmaßlichen Täter ein. Auf den Grabstein ihres Sohnes auf dem Nauener Friedhof lässt sie neben den Lebensdaten nur das Wort „Warum?“ eingravieren.

In Nauen sind seit den 1950er Jahren ein Platz und eine Straße nach Karl Thon benannt.

In den 1990er Jahren haben Unbekannte das Foto von Karl Thon aus seinem Grabstein auf dem Nauener Friedhof herausgebrochen. Durch eine Spendenaktion wurde vor drei Jahren für das frühe Nazi-Opfer das Bildnis wieder angebracht.

Nun verlegen wir hier an seinem letzten Nauener Wohnort einen Stolperstein und ehren sein Andenken.

Dr. Volker Mueller

Mittwoch, 28 September 2016

Einladung zum Tafel-Tag in Falkensee

Die Falkenseer Tafel e.V. begeht wieder den Deutschen Tafel-Tag mit einem öffentlichen Tafel-Markt und einer „Langen Tafel“. Am 28. September 2016 kann jederman von 9.00 bis 14.00 Uhr die Arbeit der Falkenseer Tafel in der Heinkelstr. 3 besuchen und sich über die Lebensmittelausgabe, die Kleiderkammer und die soziale Möbelbörse informieren. Für einen Imbiss ist gesorgt.

Die Falkenseer Tafel erfüllt insbesondere soziale und ökologische Aufgaben. Wir helfen Menschen in wirtschaftlich schwierigen Lebenslagen und geflüchteten Menschen und wir wirken gegen die Verschwendung und Vernichtung von Lebensmitteln und anderen Gegenständen des alltäglichen Lebens.

Wir erwarten auch besondere Gäste, die uns unterstützen.

Wir sind sehr dankbar, dass viele Spender und Sponsoren aus Falkensee und Umgebung uns in unserer Tafelarbeit unterstützen. Vor allem die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind für uns unverzichtbar.

Dr. Volker Mueller

Vorsitzender

Dienstag, 20 September 2016

Neuer Jugendtreff in Elstal

Der Humanistische Freidenkerbund Havelland e.V. eröffnet in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wustermark einen betreuten Jugendtreff in Elstal, Ernst-Walter-Weg 6, Tel.: 033234-60234. Hier können sich junge Leute an drei Nachmittagen in der Woche treffen, sich zusammensetzen und ihre Freizeit sinnvoll verbringen. Für Spiele und Unterhaltung wird gesorgt. Gemeinsame Aktionen werden gemeinsam besprochen, vorbereitet und durchgeführt werden. Mit Sorgen und Fragen kann man sich an den Jugendbetreuer wenden.

Der Jugendtreff ist offen für alle jungen Leute.

Alle Elstaler Jugendlichen sind herzlich eingeladen, auch eigene Ideen und Vorschläge mit einzubringen.

Der Jugendtreff Elstal hat, zeitversetzt zur Ausgabe Elstal der Nauener Tafel, folgende Öffnungszeiten:

Mittwoch, von 15.00 bis 19.00 Uhr und

Donnerstag und Freitag, von 15.00 bis 21.00 Uhr.

Dr. Volker Mueller

Vorsitzender

Montag, 19 September 2016

Geburtstag des Jugendklubs in Bredow

Anlässlich des 15. Jubiläums der freien Trägerschaft des Jugendklubs „Big Family“ Bredow, in Brieselang, Oranienburger Str. 16, durch den  Humanistischen Freidenkerbund Havelland e.V. wollen wir feiern! Dabei blicken wir auf fünfzehn aktionsreiche, fröhliche und erfolgreiche Arbeitsjahre zurück, in denen wir mit den Jugendlichen und den Bredowerinnen und Bredowern ein produktives Miteinander gestalten konnten. Und wir haben noch einiges vor.

Um uns bei allen zu bedanken, möchten wir gemeinsam eine Geburtstagsparty feiern. Die offizielle Geburtstagsrunde mit dem Ortsbeirat, dem Brieselanger Bürgermeister, mehreren Unterstützern des Jugendklubs, dem Vorstand des HFH und ehemaligen und gegenwärtigen jungen Jugendklubbesuchern ist am Freitag, dem 30. September 2016, von 15.30 bis ca. 17.00 Uhr.

Ab 18.30 Uhr wird dann für die jungen Leute eine Jugendklubparty mit guter Unterhaltung und Discomusik sein.

Dr. Volker Mueller

Vorsitzender 

Montag, 19 September 2016

Anmeldung zur Jugendfeier 2017

Der Humanistische Freidenkerbund Havelland e.V. nimmt wie jedes Jahr zu Beginn des Schuljahres wieder Anmeldungen zur Jugendfeier im gesamten Havellandkreis entgegen. Die Jugendfeierteilnehmer und ihre Familien sollen einen würdigen Höhepunkt zum festlichen Abschied von der Kindheit und zur Begleitung zum Erwachsenwerden erleben. Die Feierstunden werden Ende April / Anfang Mai 2017, im Rathenower Kulturzentrum durchgeführt.

Unsere gemeinnützige Vereinigung wird die Vorbereitung auf die Humanistischen Jugendfeiern 2017 mit attraktiven Angeboten der Jugendarbeit, der Jugendfreizeit und Jugendbildung gestalten. In freiwilligen Jugendstunden, Veranstaltungen und Jugendreisen können sich die jungen Leute gemeinschaftlich auf Fragen ihres weiteren Lebenswegs vorbereiten und viel Spaß mit Bildung verbinden.

Anmeldeschluss ist der 30.11.2016.

Anmeldungen sind ab sofort jeweils donnerstags von 14.00 bis 18.00 Uhr möglich:

Humanistischer Freidenkerbund Havelland   

14712 Rathenow

Berliner Straße 33

Tel.: 03385 / 515531

 

Dr. V. Mueller

Vorsitzender

Donnerstag, 08 September 2016

Anmeldung zur Jugendfeier 2017

Der Humanistische Freidenkerbund Havelland e.V. nimmt wie jedes Jahr zu Beginn des Schuljahres wieder Anmeldungen zur Jugendfeier im gesamten Havellandkreis entgegen. Die Jugendfeierteilnehmer und ihre Familien sollen einen würdigen Höhepunkt zum festlichen Abschied von der Kindheit und zur Begleitung zum Erwachsenwerden erleben.

Unsere gemeinnützige Vereinigung wird die Vorbereitung auf die Humanistischen Jugendfeiern 2017 mit attraktiven Angeboten der Jugendarbeit, der Jugendfreizeit und Jugendbildung gestalten. In freiwilligen Jugendstunden, Veranstaltungen und Jugendreisen können sich die jungen Leute gemeinschaftlich auf Fragen ihres weiteren Lebenswegs vorbereiten und viel Spaß mit Bildung verbinden.

Anmeldeschluss ist der 30.11.2016.

Anmeldungen sind ab sofort jeweils mittwochs von 15.00 bis 18.00 Uhr möglich:

Humanistischer Freidenkerbund Havelland  und Jugend- und Familientreff

14641 Nauen,      14612 Falkensee,

Karl-Thon-Straße 42         Heinkelstraße 3

Tel.: 03321 / 450746 (Eingang B, über den Hof)

Tel.: 03322 / 420670

 

Dr. V. Mueller

Vorsitzender

 

Donnerstag, 08 September 2016

Jugendgruppe aus Indien im Havelland zu Gast

Der Humanistische Freidenkerbund Havelland e.V. führt seinen Deutsch-Indischen Jugendaustausch fort und hat vom 25.08. bis 08.09.2016 eine siebenköpfige Jugendgruppe aus dem Atheist Centre in Vijayawada/ Andhra Pradesh zu Gast. Die jungen Inderinnen und Inder sind in deutschen Gastfamilien untergebracht.

Auf dem Programm stehen viele Begegnungen und Erlebnisse: geplant sind u.a. der Besuch geschichtsträchtiger Orte in Berlin und Brandenburg (u.a. Gedenkstätte KZ Sachsenhausen, Holocaust-Mahnmal, Schloss Cecilienhof, Bundestag), der Besuch von Sozial-, Jugend- und Bildungseinrichtungen und Schulen (u.a. Käthe-Kollwitz-Grundschule Nauen, Goethe-Gymnasium Nauen, Heinz-Sielmann-Oberschule Elstal) und Interaktionen mit deutschen Jugendlichen, u.a. in den Jugendklubs Brieselang und Wustermark.

Den inhaltlichen Schwerpunkt dieser außerschulisch organisierten Begegnung bildet das Thema „Krieg und Frieden und die damit verbundenen Lebenslagen junger Menschen auf der Erde“. Dazu werden sich die jungen Leute mit verschiedenen aktuell politischen Themen auseinandersetzten, es wird eine Gesprächsrunde mit dem Mobilen Beratungsteam Brandenburg (MBT) zu fremdenfeindlichen, rassistischen und rechtsextremistischen Tendenzen in Brandenburg/ Deutschland sowie eine Begegnung mit geflüchteten Menschen geben. 

Daran schließt sich vom 02.09. – 05.09.2016 ein Workshop an. Dieser wird durch Impulsreferate von Politikern und betroffenen Flüchtlingen bereichert, eine thematische Filmvorführung mit anschließender Diskussion steht auf der Tagesordnung, eine Buchvorstellung sowie ein Tagesworkshop zur gewaltfreien Kommunikation. Thematisch wird es dabei um die politische Lage in den Deutschland und Indien sowie in den von kriegerischen Auseinandersetzungen betroffenen Krisengebieten der Welt und der sog. Fluchtbewegung gehen.

Den Abschluss des Workshops bildet eine öffentliche Präsentation am 05.09.2016, von 17:00 bis 18:30 Uhr, im Jugendtreff „Millennium“, in Brieselang, Wustermarker Allee 5, zu der alle Interessenten/innen eingeladen sind.

Die Ergebnisse und die erstellten Materialien des Workshops werden aufbereitet und anschließend Jugendeinrichtungen für die außerschulische Jugendbildung zur Verfügung gestellt.

Natürlich werden wir uns auch mit der sozialen und kulturellen Situation in Südindien und in Europa vertraut machen. Verschiedene Treffen und Interaktionen zwischen den indischen und den deutschen Jugendlichen runden die Jugendbegegnung ab.


Dienstag, 23 August 2016

Öffentlichkeitsarbeit Klubnacht

Der Jugendklub Wustermark des Humanistischen Freidenkerbundes Havelland e.V. lud vor Kurzem Kinder und Jugendliche zu einer Klubübernachtung am Wochenende ein, an der zwölf Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren teilnahmen. Einige wussten nicht, worauf sie sich dabei einließen, denn die gruselige Nachtwanderung hatte es in sich.

Zunächst herrschte eine rosige Stimmung: es wurde gemeinsam das Lieblingsessen schlechthin gekocht, und zwar Spaghetti Bolognese. Danach gab es allerlei programmlichen Spaß, wie ein Wettbewerb zwischen den sechs Mädchen und sechs Jungen. Zunächst wurde das Betreuerteam Christina Schaefer und Werner Schild von den Jugendlichen gezeichnet und dann bestand die Aufgabe darin, die Zeichnerin oder den Zeichner des jeweiligen Bildes zu erraten. Bei einer anderen Aufgabe sollten die jungen Klubbesucher einen kurzen Krimi künstlerisch in Szene setzen, wobei vorgegebene Wörter sowie eine zur Verfügung gestellte Partybrille in das Theaterstück einzubauen waren. Bei der Programmauswahl durften die Jugendlichen natürlich mitwirken. So spielten sie auch die klassischen Spiele, wie Stuhltanz und Verstecken in den abgedunkelten Jugendklubräumen.

Nach Mitternacht wurde der Wunsch nach einer Nachtwanderung seitens der Mädchen immer lauter, doch einige der Jungen hatten Bedenken. Eines stand jedoch fest, die Gruppe musste zusammen bleiben, denn in jedem guten Horrorfilm gibt es bekanntermaßen immer einige, die getrennte Wege gehen und was dann geschieht, wollten wir uns lieber nicht vorstellen. Also gingen alle pärchenweise durch die Wustermarker Straßen und das schützende Straßenlaternenlicht bis sie einen dunklen Weg einschlugen. Dieser führte hinaus in die Wildnis entlang des Havelkanals. „Manche hatten Schiss, weil Werner gesagt hatte, dass es Wildscheine gibt in dem Wald, wie z.B. einige der Jungs.“, meinte Justine V., 11 Jahre, die selbst Händchen mit Betreuerin Christina hielt. Darüber hinaus mussten alle TeilnehmerInnen Handys und Taschenlampen im Jugendklub zurücklassen. Das hatte einen Vorteil, denn so konnten sich die Augen gut an die Dunkelheit gewöhnen. Doch so richtig gelang es nicht, den Sternenhimmel, der hinter verhangenen Wolken hervorlukte, und diese außergewöhnliche, nächtliche Atmosphäre zu genießen. Vielen war etwas mulmig zu Mute. Es bestand sogar die Möglichkeit, eine Mutprobe zu bestehen. Die Betreuer statteten sich mit Walkie Talkies aus und Christina Schaefer, die am Ende der Schlange mit der Gruppe verweilte, schickte Freiwillige vor, die sich zutrauten, 100 Meter allein oder zu zweit zu Werner Schild vorzuwagen, der vorausgegangen war.  Manche wollten allein gehen und prahlten, dass sie sogar noch eine längere Strecke bezwungen hätten und sie keinerlei Angst verspürten. Andere zogen es vor, in Grüppchen oder an der Hand der Betreuerin zu gehen. Auch wenn es mitunter hitzige Gespräche unter den Jugendlichen gab, weil manche wieder zurück zum Klub wollten, hielt die Gruppe zusammen und zog die Nachtwanderung durch.

Am nächsten Morgen am Frühstückstisch sah die Welt wieder freundlich aus und einige äußerten bereits den Wunsch nach einer erneuten Klubübernachtung. Ausnahmslos alle TeilnehmerInnen würden auch wieder eine Nachtwanderung mitmachen.

Erarbeitet: Christina Schaefer

Montag, 25 Juli 2016