Articles in Category: Aktuelles

Interkulturelles Montagstreffen

Vor kurzem hat die WILLKOMMENSINITIATIVE NAUEN (WIN) wieder geflüchtete Menschen, die zurzeit in Nauen leben, in das Begegnungscafé des Humanistischen Freidenkerbundes eingeladen. In fröhlicher und offener Runde haben wir mit unseren Gästen - diesmal aus Afrika - gemeinsam gefrühstückt und uns gut unterhalten. Dabei haben wir uns kennenlernen können und auch mehr über die Schicksale der geflüchteten Familien erfahren. Im interkulturellen Austausch haben wir über unser Leben in Nauen gesprochen. Besonders schön waren die Beschäftigungen mit den anwesenden Kindern, mit denen wir gespielt, gemalt und gebastelt haben.
 
Wir freuen uns schon auf das nächste Vormittagstreffen am Montagvormittag, dem 22. Mai 2017, um 10.00 Uhr. Dazu sind die Nauenerinnen und Nauener sowie in Nauen lebende Geflüchtete herzlich eingeladen. Wir möchten um telefonische Anmeldungen bitten: 03321-7484180.
 
Dr. Volker Mueller
Sprecher der WIN
Montag, 15 Mai 2017

Jugendfeier 2017 in Falkensee

Die Humanistischen Jugendfeiern 2017 finden am 13. Mai, um 9.30 und 12.00 Uhr, und am 20. Mai, um 09.30 Uhr, 12.00 Uhr und 14.30 Uhr, in der neuen Stadthalle Falkensee statt. 342 Jugendliche aus dem Osthavelland nehmen mit ihren Familien und Gästen an den 5 Feierstunden in Falkensee zum würdigen Abschied von der Kindheit und der Begleitung in einen neuen Lebensabschnitt teil.

Diese vom Humanistischen Freidenkerbund Havelland e. V. durchgeführten Feierstunden werden durch ein angemessenes und jugendgemäßes Programm gestaltet. Als Festrednerinnen bzw. Festredner werden auftreten: Frau Marie Fredrich und Herr Dr. Volker Mueller am 13. Mai, Herr  Harald Petzold (Bundestagsabgeordneter), Frau Tina Bär und Herr Martin Gorholt (Staatssekretär, Land Brandenburg) am 20. Mai.

Dr. V. Mueller

Vorsitzender


Montag, 15 Mai 2017

Montagstreffen

Letzten Montag hat die WILLKOMMENSINITIATIVE NAUEN (WIN) wieder geflüchtete Menschen, die zurzeit in Nauen leben, in das Begegnungscafé des Humanistischen Freidenkerbundes eingeladen. In fröhlicher und offener Runde haben wir mit unseren Gästen - diesmal aus Afrika - gemeinsam gefrühstückt und uns gut unterhalten. Dabei haben wir uns kennenlernen können und auch mehr über die Schicksale der geflüchteten Familien erfahren. Im interkulturellen Austausch haben wir über unser Leben in Nauen gesprochen. Besonders schön waren die Beschäftigungen mit den anwesenden Kindern, mit denen wir gespielt, gemalt und gebastelt haben.
 
Wir freuen uns schon auf das nächste Vormittagstreffen am Montagvormittag, dem 22. Mai 2017. Dazu sind die Nauenerinnen und Nauener sowie in Nauen lebende Geflüchtete herzlich eingeladen. Wir würden um telefonische Anmeldungen bitten: 03321-7484180.
 
Dr. Volker Mueller
Sprecher der WIN
Montag, 15 Mai 2017

Wer kommt mit zum Heidepark Soltau?

Der Humanistische Freidenkerbund Havelland e.V. führt am 3. Juni 2017 eine Tagesfahrt zum Heidepark Soltau für Jugendliche und Familien durch. Noch sind einige Plätze frei.

Wir werden uns den ganzen Tag bei den verschiedenen Shows, den Karussels, dem „Big Loop“, der Bobbahn, dem „Desert Race“, der Floßfahrt, dem „Flug der Dämonen“, „Himmelsstürmer“, der „Krake“, dem Panoramaturm, der Wildwasserfahrt und den anderen tollen Angeboten aufhalten und eine schöne Zeit miteinander verbringen.

Am 3. Juni wird die Abfahrt mit dem Bus aus dem Havelland gegen 5.00 Uhr sein. Rückkehr ist gegen 22.00 Uhr. 

Für die begleitete Busfahrt und den Eintritt zahlen Jugendliche (bis 17 Jahre) 54,00 €, Erwachsene zahlen 65,00 €.

Wer sich noch anmelden möchte, meldet sich bitte beim Humanistischen Freidenkerbund Havelland, 14641 Nauen, Karl-Thon-Str. 42. Tel.: 03321-450746.

Dr. Volker Mueller

Vorsitzender


Montag, 15 Mai 2017

Geschichts-Workshop und Exkursion: „Jugend unter Hitler“

In den Osterferien hat der Humanistische Freidenkerbund Havelland e.V. in Falkensee für interessierte junge Leute einen zweitägigen Geschichtsworkshop zum Thema „Jugend unter Hitler“ erfolgreich durchgeführt. 

Fragen der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts insbesondere vor und während des 2. Weltkrieges wurden in offener Weise am ersten Tag diskutiert. Mit verschiedenen Materialien und Filmen konnte das historische Wissen vertieft werden. Im Vordergrund standen der besondere Platz der Jugend in der Hitler-Diktatur, die psychologische Beeinflussung junger Menschen zwischen 1933 und 1945, die Geschichte des deutschen Faschismus und seiner Verbrechen sowie aktuelle Tendenzen des Nationalsozialismus. Herausgearbeitet werden konnten Vorurteile, Fake-Informationen und menschenverachtende Herangehensweisen, aber auch rassistische und fremdenfeindliche Grundtendenzen in Vergangenheit und Gegenwart.

Die Exkursion am zweiten Tag führte nach Berlin-Mitte zu wichtigen Erinnerungsstätten und geschichtsträchtigen Orten. Mit eigener Führung wurden die Ausstellung „Topographie des Terrors“ und die Ausstellung zum Holocaust-Mahnmal besucht. Am Mahnmal wurde der fast 6 Millionen ermordeten europäischen Juden gedacht.

Dr. Volker Mueller


Dienstag, 25 April 2017

Jugendfeier 2017 in Rathenow

Die Humanistischen Jugendfeiern 2017 finden am 29. April, um 11.30 und 13.30 Uhr, und am 6. Mai, um 09.30 Uhr, 11.30 Uhr und 13.30 Uhr, im Kulturzentrum Rathenow statt. 245 Jugendliche nehmen mit ihren Familien und Gästen an den 5 Feierstunden in Rathenow zum würdigen Abschied von der Kindheit und der Begleitung in einen neuen Lebensabschnitt teil.

Diese vom Humanistischen Freidenkerbund Havelland e. V. durchgeführten Feierstunden werden durch ein angemessenes und jugendgemäßes Programm gestaltet. Als Festrednerinnen bzw. Festredner werden auftreten: Frau Ulrike Lierse, Frau Diana Golze (Sozialministerin des Landes Brandenburg) und Herr Dr. Volker Mueller.

Dr. V. Mueller

Vorsitzender


Mittwoch, 19 April 2017

Mitgliederversammlung des Humanistischen Freidenkerbundes Havelland

Vorletztes Wochenende tagten die Mitglieder des Humanistischen Freidenkerbundes Havelland e.V. (HFH) und berieten über die bisher geleistete Arbeit und die künftigen Aufgaben der freien humanistischen Weltanschauungsgemeinschaft im Havelland. Die Bilanz der Jugendarbeit, des sozialen Engagements, der Flüchtlingshilfen, der Bildungsarbeit und der kulturellen Angebote fiel sehr gut aus. 

Schwerpunkte für die weitere gemeinnützige Tätigkeit der Freidenker und Humanisten im Havelland sind: 

- die Sozialarbeit insbesondere für Hilfe- und Ratsuchende und für Bedürftige durch den Betrieb von Suppenküche, Kleiderkammern, sozialen Möbelbörsen und den Tafeln in Nauen und Falkensee 

- interkulturelle und integrative Unterstützungen für geflüchtete Menschen und Asylsuchende

- die Bildungsarbeit für verschiedene Altersgruppen, mehrere Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche und Unterstützung des Lebenskundeunterrichts an fünf Grundschulen im Landkreis

- die Fortführung der vielfältigen sozialpädagogischen Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit (z.B. „Kinder-Oase“ Nauen), der Schulsozialarbeit an fünf Schulen, der internationalen Jugendarbeit und der sechs Jugendklubs und Jugendtreffs des HFH  

- niveauvolle Humanistische Jugendfeiern und andere Kulturangebote wie Namensfeier, Ehefeier bzw. weltliche Trauung und Trauerkultur

- Angebote für sinnvolle Freizeitgestaltungen, Reisen und Geselligkeiten

Den aktiven Mitgliedern und dem Vorstand wurde für die geleistete Arbeit herzlich gedankt.

Die Mitglieder wählten sodann den Vorstand des HFH wieder: 

Dr. Volker Mueller (Falkensee) als Vorsitzenden, Gisela Gerlach (Milower Land), Anke Wohlfeil-Becker (Potsdam), Ilona Hilker (Falkensee), Marie Fredrich (Brieselang) und Julian Busch (Falkensee bzw. Berlin).

Dr. V. Mueller

Vorsitzender


Dienstag, 11 April 2017

Objekt der Tafel und Suppenküche in Nauen wurde gekündigt

Überraschend wurde uns durch den ab 1.4.17 neuen Eigentümer des Objektes Nauen, Ritterstr. 3-4, zum Jahresende 2017 gekündigt. Gestern wurde uns die Kündigung der CMG/ Projektentwicklungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH aus Berlin zugestellt. Der Eigentumswechsel wurde uns Ende März mitgeteilt und ohne Zeitverzögerung und ohne weitere Kontaktaufnahme wurde uns die Kündigung ausgesprochen. Wir haben beim neuen Vermieter umgehend Einspruch erhoben, die Kündigung zu überdenken und zurückzunehmen, sehen dafür jedoch wenig Chancen.

Die Nauener Tafel und die Suppenküche werden zum Jahreswechsel vor die Tür gesetzt. Wir sind hier seit Anfang der 90er Jahre für das Gemeinwohl engagiert. Damit verliert die Stadt Nauen einen bedeutsamen sozialen Standort. Wir bedauern diese entstandene Situation sehr, die Verunsicherungen und Betroffenheit auslöst. Wir sehen die Gefährdung des sozialen Friedens in Nauen, da die vielen Bedürftigen aus heutiger Sicht nicht mehr ab 2018 unterstützt werden können.

Wir bemühen uns, Alternativen für die Fortführung der Arbeit der Nauener Tafel und der Suppenküche ab 2018 zu finden. Dafür benötigen wir Unterstützungen.

Bis zum Jahresende 2017 werden wir natürlich wie bisher für die hilfesuchenden und bedürftigen Menschen da sein.

Dr. Volker Mueller

Vorsitzender


Donnerstag, 06 April 2017

Lesecamp 2017

Das dritte Treffen wird ganz im Zeichen der Fotografie stehen. Unser Gast wird Gordon Welters (www.gordonwelters.com) sein. Der Fotograf unterstützt die Kinder beim Aufbereiten ihrer Hörspielgeschichte als Fotostory. Richtig gelesen: Unser Hörspiel ist fertig und auch sonst haben die Teilnehmer*innen bereits eine Menge erlebt. U. a. haben wir ein lustiges Stimmen-Casting organisiert, Radio Teddy in Potsdam besucht und nebenher zwei Bücher gelesen. Die Stimmung untereinander ist großartig, über alle Alterstufen (7- 12 Jahre) hinweg. Erstaunlich ist, dass selbst Kinder, die in der Schule miteinander Probleme haben, sich im LESECAMP toll verstehen. Auch die Hilfsbereitschaft ist groß: Ein Helfer-Team kümmert sich selbstständig um unsere Mahlzeiten und den Abwasch, ein anderes versorgt die hofeigene Hühnerscharr. In Kuhhorst gibt es für die LESECAMPER noch viel zu entdecken - vielleicht schauen wir diesmal in der Mittagspause beim Zicklein tränken vorbei. 
 
Anbei ein paar Eindrücke vom zweiten LESECAMP-Wochenende und unserem Ausflug zu Radio Teddy.







Samstag, 01 April 2017

Mädelsabend im Jugendklub Wustermark

Vor Kurzem nahmen elf Mädchen zwischen 9 und 15 Jahren sowie ehrenamtlich die Grundschullehrerin Charlotte Reschke an einem Mädelsabend mit Übernachtung im Jugendklub Wustermark des HFH e.V. teil. Diese Veranstaltung wurde im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche 2017 unter dem Motto „Frauen MACHT: faire Chancen“ durchgeführt.
Die Jugendbetreuerin Christina Schaefer erfreute sich über das Engagement der Mädchen, die in der Vorbereitung Vorschläge zum Programm äußerten und einige Aktivitäten sogar in Eigenverantwortung selbst organisierten.
 
Im Laufe des Abends kochten sie zusammen, bastelten Freundschaftsbänder, durchspielten das Werwolfspiel und zeigten Teamwork bei einer Etappenjagd. Als Teamleiterin beim Herstellen von Gesichtsmasken war die 15-jährige Angelique verantwortlich. Des Weiteren durften sich alle Mädchen bei einem Tendenzspiel zu Fragestellungen positionieren und wurden dann von einer „Reporterin“, die ein Stift als Mikrofon hielt, interviewt. So erfuhr die Gruppe, dass jede bereits Streit mit der besten Freundin hatte und alle waren sich einig darüber, dass dies vorkommt und normal ist, solange man darüber spricht. Die Mädchen konnten sich auch selbst einschätzen, welche Stärke oder besondere Fähigkeit sie besitzen. Sie nannten z.B. Zeichnen, Spagat oder Kickboxen. Bei denjenigen, die keine eigene Stärke erkannten, wurden die Freundinnen aufgefordert, sie einzuschätzen, sodass z.B. ein besonderer Humor gelobt wurde. Dieses Feedback von anderen wirkte sichtlich bestärkend auf die Mädchen. Zum Thema „Männer- und Frauenberufe“ gaben die Mädchen preis, dass sie sich neben Tanzlehrerin und Fleischereifachangestelle durchaus auch Berufe wie Polizistin, Feuerwehrfrau oder KFZ-Mechanikerin für sich vorstellen können.
Eingekuschelt in Decken sahen die Mädchen zum Abschluss eines aufregenden Abends einen Film und hofften bis zum Ende, dass noch ein Kuss des Liebespaares gezeigt wird, doch leider kam es nicht dazu.
 
 
Nach dem Frühstück beschäftigten sich die Mädchen mit einem „Bechertanz“, bei dem jede auf dem Tisch auf gleiche Weise mit den Bechern jonglierte, sodass ein Rhythmus entstand. In einer kleinen Feedbackrunde resümierte die 10-jährige Francis, dass das Beste am Mädelsabend sei, dass sie neue Freunde gefunden habe. Das ist aus Sicht der Betreuerin ein voller Erfolg, denn es geht bei solchen Veranstaltungen vor allem darum, mit Gleichaltrigen zu kommunizieren, Gruppenerfahrungen zu sammeln und auch neue Kontakte zu knüpfen.
Die Mädchen genossen es, einmal nur unter sich zu sein, um ungestört und offen über das reden zu können, was sie bewegt.
 
Christina Schaefer
Jugendbetreuerin im Jugendklub Wustermark
Freitag, 24 März 2017